UNSERE ZIELSETZUNG

Der Frankfurter Künstlerclub fördert Künstler der Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Schauspiel und Bildhauerei aus dem Frankfurter Raum. Durch Ausstellungen, Matineen, Konzerte und Soireen im Nebbienschen Gartenhaus geben wir Künstlern die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit vorzustellen.

Der Eintritt ist frei! Am Ende der Konzerte und der Lesungen bitten wir jedoch um eine Spende. Wir gehen davon aus, dass 10 € pro Person angemessen sind, sofern die Besucher unser Programm und die Künstler honorieren wollen und können. Eine Platzreservierung ist vorab nicht möglich.


Die nächsten Veranstaltungen

 

#12 Vernissage                 

Freitag
06. April 2018                                                                
20:00 Uhr

Nur Landschaft? Nur Blumen?
Malerei in Öl und Collage

Fritz Herrmann

 

Der ausgebildete Maler, Bildhauer und Psychiater ist seit 1987 freiberuflich tätig und stellte zuletzt auf der Mainart Aschaffenburg aus. Er sagt über sich:

„Malen ist für mich die Anwendung von Farben auf einem Untergrund. Ich arbeite gern mit Öl auf Sperrholz, benutze selten Pinsel, überwiegend meine Finger oder Hände. Die Farben sind natürlich zentral. Ich mag sie fast alle. Bis Farbe und Form stimmig sind, dauert's.
Ich mag große Formate. Es entstehen Arbeiten, die an Landschaften erinnern, aber auch abstrakte Bilder.“

Die Ausstellung ist von Samstag, den 06.04.2018 bis Sonntag, den 22.04.2018 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Der Künstler wird an den Wochenenden anwesend sein.

 

#16 Jazz                          

Freitag
20. April 2018                                                                
20:00 Uhr

The J-Sound Project

Jason Schneider, Yuriy Sych,
Ivan Habernal, Uli Schiffelholz

Jason Schneider ist ein vielseitig aktiver Trompeter aus Frankfurt, der sich in zahlreichen Stilen zu Hause fühlt. „Für 'The J-Sound Project' hat er sich ein Quartett zusammengestellt, das auf dem schillernden Parkett seiner Kompositionen nicht ausrutscht. Schneider setzt in seinen durchweg eigenen Kompositionen vor allem auf Energie. Das funktioniert sowohl in einem halsbrecherischen Neobop wie dem Opener „Swift To React“ als auch in den skurrilen Tonschöpfungen, die eine High-Energy-Nummer wie ‘Third Quarter‘ prägen. Ein paar ruhigere Stücke, in denen die Band geradezu versonnen klingt, sind aber auch dabei.“ (JazzThing)

Im Mai 2016 hat die Band ihr Debütalbum beim Jazzlabel Unit Records veröffentlicht. Einige der aufgenommenen Stücke brachten 'The J-Sound Project' im Mai 2015 das 25. Frankfurter Jazzstipendium ein. Hans-Jürgen Linke schreibt in der FR vom 14. Mai 15: „Die Band experimentiert mit Formen, Klängen, mit Dynamik und Balancen.

Jason Schneider (tp, flgh, comp)
Yuriy Sych (piano)
Ivan Habernal (bass)
Uli Schiffelholz (drums)

 


#17 Lesung                    

Sonntag
22. April 2018                                                                
11:00 Uhr

Frankfurt liest ein Buch
Anna Seghers: „Das siebte Kreuz“

Lesung: Andrea Wolf

1933 floh Anna Seghers, als verfolgte Jüdin und Kommunistin mit ihren Kindern über die Schweiz nach Paris, 1940 nach Frankreich, von dort aus 1941 auf einem Dampfer nach Mexiko. Unter prekären Umständen verfasste sie von Mai 1938 bis Spätsommer 1939 ihren Roman „Das siebte Kreuz“.

»Ein Roman gegen Diktatur schlechthin«, brachte es Marcel Reich-Ranicki auf den Punkt. Aber auch generell gegen Gewalt, Verfolgung, Mord, denn seit Jahrhunderten sind Menschen vor Menschen auf der Flucht - ein Thema weltweit.

„In den ersten Minuten nach der Flucht war er nur ein Tier, das in die Wildnis ausbricht, die sein Leben ist:“

Andrea Wolf lebt als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Malerin in Frankfurt am Main.


Vernissage                 #18

Freitag
27. April 2018                                                                
20:00 Uhr

Seelenlandschaften
Natalie Rinner

Der Blick ist herausfordernd, verzerrt, diffus, in vielen Farben leuchtend. Die Porträts von Natalie Rinner starren die Betrachter direkt und unmittelbar an: nach außen gestülpte „Seelenlandschaften“.

Figurativ in Acryl- und Pastellkreide-Technik, als auch in Wachs gemalt und gespachtelt sind die bevorzugten Themen: Köpfe und der menschliche Körper in Bewegung.

Natalie Rinner lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 28.04.2018 bis Sonntag, den 13.05.2018 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin wird während der gesamten Ausstellungszeit anwesend sein.

 

Matinee                     #19

Sonntag
29. April 2018                                                                
11:00 Uhr

Schon lacht der holde Frühling

Vilma Pigagaite, Roman Kuperschmidt
Leonid Dorfmann

Das Programm enthält in wechselnder Besetzung Werke von Mozart („Schon lacht der holde Frühling“, „Exultate jubilate“) Fantasiestücke op. 73 von Robert Schumann für Klarinette und Klavier, Klavierstücke und Liedtranskriptionen von Franz Liszt und Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“.

Die drei in Frankfurt lebenden Musiker trafen sich vor mehreren Jahren, um „Der Hirt auf dem Felsen“ von Franz Schubert in einem Konzert aufzuführen. Seitdem hat das Trio unterschiedliche Programme zusammengestellt und bundesweit aufgeführt. Des Öfteren war es auch im Nebbienschen Gartenhaus zu Gast. Diesmal gastiert das Trio mit dem frühlingshaften Programm "Schon lacht der holde Frühling“.

Sopran:                 Vilma Pigagaite
Klarinette:             Roman Kuperschmidt
Klavier:                 Leonid Dorfman

 

Lesung                       #20

Freitag
04. Mai 2018                                                                  
20.00 Uhr

„Der Junge Marx“ 5. Mai 1818
zum 200. Geburtstag: still alive!

David Chotjewitz

Vor 20 Jahren schrieb die ZEIT:
"Der junge Marx, suchend, liebend, zerrissen, körperlich ausgezehrt, ohne Geld, Gedichte schreibend, ein Beobachter, ein Büchervielfraß... Chotjewitz schildert all das in einem mitreißenden Erzählfluß…."

Heute untersucht Chotjewitz, wie eine jüngere Generation auf die Konfrontation mit Marx, seiner Lebensgeschichte und seinen Schriften reagiert. In einer szenischen Lesung präsentieren Chotjewitz und junge Darsteller des Megalomania Theaters aus Frankfurt erste Szenen sowie Abschnitte aus dem Roman.

David Chotjewitz lebt als Schriftsteller und Regisseur in Hamburg, schreibt u.a. Hörspiele und Romane. Im Jahr 2000 gründete er das Projekt: „Theater Playstation“. Seine Arbeiten wurden mit Preisen ausgezeichnet, z. B. mit dem „Literaturförderpreis der Stadt Hamburg“ und dem „Batcheler Award“. Megalomania – Größenwahn – ist das, was die Freie Theaterassoziation antreibt: Sich an immer neue Herausforderungen zu wagen, an ihnen zu wachsen und dabei eine Menge Spaß zu haben.

 

Matinee                     #21

Sonntag
06. Mai 2018                                                                  
11:00 Uhr

Zum Tag der Musik
Hommage à Albert Mangelsdorff

Felix Fromm, Christoph Spendel

Der Posaunist Albert Mangelsdorff ist eine weltweit bedeutende Jazzgröße und zugleich ein „Frankfurter Bub“. Frankfurt war das Zentrum seines Wirkens, das in die ganze Welt ausstrahlte. Er hat als erster die Posaune im Jazz etabliert und das mehrstimmige Spiel auf diesem Instrument entscheidend entwickelt. Am Weiher vor dem Nebbienschen Gartenhaus, der ihm zu Ehren seinen Namen trägt, hat er oft Entspannung gesucht und als begeisterter Hobby-Ornithologe den Vögeln gelauscht.

Felix Fromm ist einer der bedeutendsten deutschen Jazzposaunisten und Dozent für Jazzposaune an der Musikhochschule Würzburg.

Christoph Spendel ist einer der führenden deutschen Jazzpianisten und Professor für Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.

Mit ihrem Konzert halten die international renommierten Künstler die Erinnerung an Albert Mangelsdorff, der von 1928 bis 2005 lebte und 2018 neunzig Jahr alt geworden wäre, aufrecht. Siehe auch: www.musikland.hr2.de



Jazz                           #22

Freitag
11. Mai 2018                                                                  
20:00 Uhr

The Real Mob

Damian Dalla Torre, Vassily Zaraysky,
Rudolf Stenzinger, Bastian Rossmann

»The Real Mob« spielt Real Jazz – erdig, funky und kochend: Musik, die mittlerweile zeitlos und gewissermaßen klassisch geworden ist. Wie der Schmelztiegel USA ist »The Real Mob« international und vereint verschiedene kulturelle Hintergründe zu einer aufregenden Mischung.

„An extremely swinging rhythm section led by a wonderful tenor player!“
– Tony Lakatos

Saxophone:            Damian Dalla Torre (ITA)
Piano:                   Vassily Zaraysky (RUS)
Bass:                    Rudolf Stenzinger (DEU)
Drums:                  Bastian Rossmann (DEU)

 

Matinee                    #23

Sonntag
13. Mai 2018                                                                  
11:00 Uhr

Vor dir schein' ich aufgewacht…

Cordula Stepp, Klemens Althapp

Lieder u.a. von P. Hindemith, P. Graener, M. Seiber, H. Eisler und R. Strauss, ergänzt durch kurze Klavierkompositionen von D. Schostakowitsch.

Cordula Stepp und Klemens Althapp schlagen mit diesem Programm mal leise, mal laute, mal komische, mal tiefgründige Töne an und lassen vor allem den so vertraut humorigen Dichter Christian Morgenstern auch mit seinen nachdenklichen Gedichten zu Wort kommen.

Das Liedduo hat sein Publikum immer wieder mit weniger Bekanntem oder neu Entdecktem überrascht und sich vor allem als Interpreten von neueren Liederzyklen einen Namen gemacht.

Neben Ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichten Cordula Stepp und Klemens Althapp unter anderem an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Sopran:         Cordula Stepp
Klavier:         Klemens Althapp

 

Vernissage                #24

Freitag
18. Mai 2018                                                                  
20:00 Uhr

Andrea Wolf
Malerei und Collagen

Preisverleihung und Ausstellung mit Arbeiten
der Ilse-Hannes-Preisträgerin 2018

Die Bilder und Collagen der Malerin und Schauspielerin Andrea Wolf, sind unter dem Begriff „Häutungen“ gefasst und lassen Assoziationen in vielfältige Richtungen zu: den sich beständig verändernden Prozess von Anziehung und Abstoßung, Verhärtung und Auflösung. „Wir legen Schicht um Schicht auf an Erfahrung, wir häuten uns und wachsen und tragen die Landschaft unseres Lebens, die Verletzungen und Stärken in uns.“ Gedanken, inspiriert durch ihre Sicht auf Natur.

Andrea Wolf lebt und arbeitet in Frankfurt / Main.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 18.05.2018 bis Sonntag, den 03.06.2018 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin wird während der Ausstellungszeit überwiegend anwesend sein.



Matinee                    #25

Sonntag
20. Mai 2018                                                                  
11:00 Uhr

Romantische Nachklänge
in der Moderne

Sabine Krams, Yukie Yamakata

Die Künstlerinnen spielen noch von der Romantik beeinflusste Werke der Klassischen Moderne für Violoncello und Klavier: die Cellosonate von Francis Poulenc, Leos Janacek`s „Märchen“ und Dimitri Schostakowitschs frühe Cellosonate.

Sabine Krams studierte Violoncello in Freiburg, Bloomington und Hannover. Sie war persönliche Assistentin von Prof. Janos Starker. Sie ist stellvertretende Solocellistin des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt lehrt sie als Dozentin für Violoncello. Neben solistischer Tätigkeit tritt sie mit zahlreichen Kammermusikgruppierungen auf.

Yukie Yamakata studierte Klavier in Kobe (Japan) und Dresden, in Frankfurt Kammermusik und Liedbegleitung. Sie lehrt als Korrepetitorin an der Musikhochschule Frankfurt und ist eine gefragte Liedbegleiterin und Kammermusikerin. Ihre Konzerte führten sie bereits nach Österreich, in die Schweiz und in mehrere Städte Deutschlands.

Violoncello            Sabine Krams
Klavier                 Yukie Yamakata



Jazz                           #26

Freitag
25. Mai 2018                                                                  
20:00 Uhr

Off Time Connection

Melodischer moderner Jazz

Das Jazzquartett "Off Time Connection" präsentiert hauptsächlich Eigenkompositionen ihrer im Januar 2017 erschienenen CD: " Set me free". Die Bandbreite umfasst feine Klänge über Kollektiv-Improvisationen und melancholische Balladen.

Imogen Gleichauf: Schlagzeug. Er studierte an der HfM Weimar und ist musikalisch in der Frankfurter Jazzszene viel unterwegs. Sie unterstreicht mit ihrem rhythmisch klangmalerischen Spiel die Musik des Quartetts immer wieder aufs Neue.
Kornelia Kopf: Klavier. Sie versteht es mit ihrem Klavier kompositorisch und improvisatorisch die Klangwelten der Musik von Off Time Connection zu bereichern und die Zuhörer in eine Welt mitzunehmen, die für ein tieferes Verständnis dieser Musik steht.
Doris Hebauf; Saxophon. Studium an der Frankfurter Musikwerkstatt. Das Saxophonspielen bedeutet für sie, Ihre Ausdrucksmöglichkeiten musikalisch zu erweitern, mit anderen zu kommunizieren und Geschichten zu erzählen, wo Worte nicht ausreichen.
Thomas Legrand: Bass. Mit seinem melodisch rhythmischen Spiel unterstreicht er die Musik von Off time Connection und das Bestreben nicht zu verlieren, die Band als solches immer gut klingen zu lassen.

 

Matinee                     #27

Sonntag
27. Mai 2018                                                                  
11.00 Uhr

Alles Blumen, Zauber, Walzer!
Eine magisch- musikalische Matinee

Stephan Skora und Pascal Franke

Verblüffende Zauberkunst, schwarzer Humor, pfiffige Texte, beschwingte Rhythmen.

Ein brennendes Interesse für Pflanzen und Menschen und deren magische Eigenschaften. Ein unnachahmlicher Mix zum Zuschauen, Zuhören, Mitmachen und Mitlachen, der ähnlich bunt ist wie das Leben im Anlagenring rund ums Nebbiensche Gartenhaus.

Der junge Klavierkabarettist Pascal Franke, wurde an der HfM Frankfurt ausgebildet, liebt schwarzen, zynischen und ironischen Humor und erobert derzeit die Republik mit seinem Soloprogramm "Göttlich".

Der Frankfurter Zauberkünstler und Moderator Stephan Skora widmet sich mit Vorliebe Crossover-Projekten mit anderen Kunstformen - so auch als Mitbegründer des literarischen Varietés "Fünf Herren". Für 2018 steht unter anderem sein Debüt in der Frankfurter Schmiere auf dem Programm.

 

Konzert                     #28

Freitag
01. Juni 2018
20:00 Uhr

STAGING FUX
tri.of.us

Das Pianotrio mit dem einprägsamen Namen verarbeitet diverse Einflüsse und verschmilzt sie zu einem sehr hörenswerten Sound. Da ist auf der einen Seite der Kontrabassist Gregor Praml, der mit elektronischen Effekten, Samples und Loops arbeitet und so die Möglichkeiten seines Instruments erweitert, auf der anderen der Pianist Jens Hubert, der als Komponist der Stücke die Tradition neuerer Pianotrios fortschreibt. Dazwischen reiht sich mit Sascha Wild ein neuer Schlagzeuger ein, der beides vereint: die Liebe zur Elektronik und das akustische Spiel an den Drums.

Der Einfluss des übergroßen Esbjörn Svensson Trios ist unüberhörbar. Auch tri.of.us verknüpft Jazz, Blues, Rock, Pop, Balladen und klassische Elemente auf eigenwillige Weise: Nirvana und Pearl Jam ebenso wie die Beatles. Es wäre eine Möglichkeit, diese Vorbilder zu covern, aber sie streben nach eigenem Ausdruck und setzen ihre Ideen um. So steht das Klavier keineswegs im Vordergrund, alle spielen gleichberechtigt, und das mit hoher Intensität.

Piano:                           Jens Hubert
Kontrabass + Effekte:     Gregor Praml
Drums + Effekte:            Sascha Wild



Lesung mit Musik      #29

Sonntag
03. Juni 2018                                                                 
11:00 Uhr

Der Lärm der Zeit
Julian Barnes

Lesung: Hartmut Volle

Schostakowitsch gehört zu den renommiertesten Komponisten Russlands. Als Stalin der Aufführung einer seiner Opern beiwohnt und schon in der Pause den Saal verlässt, gilt er fortan als zum Abschuss frei gegebener Mann. Was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? Wie lebt man unter ständiger Beobachtung? Ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können? Ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt.

Julian Barnes, 2016 mit dem Siegfried-Lenz-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, lebt in London.

Hartmut Volle, ausgezeichneter Schauspieler und Sprecher lebt in Frankfurt.